Opiate Drogentest (OPI)

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Einstufiger Opiate Urin-Teststreifen (OPI) zum qualitativen Nachweis klassischer Opiate und opiatbezogener Metaboliten im Urin, darunter insbesondere Morphin, Codein und heroinbezogene Abbauprodukte. Cut-off: 2000 ng/ml. Kostenloser, diskreter Versand aus der Schweiz.

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Beschreibung

Der Opiate Drogentest (OPI) ist ein Urin-Schnelltest zum qualitativen Screening auf klassische Opiate und deren Metaboliten. Dazu zählen insbesondere Morphin, Codein sowie Abbauprodukte, die nach dem Konsum von Heroin entstehen können. Der Test arbeitet mit einem Cut-off-Wert von 2000 ng/ml. Das Ergebnis ist in der Regel nach 3–5 Minuten ablesbar.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Orientierender Urintest auf klassische Opiate (OPI)
  • Zielbereich: unter anderem Morphin, Codein und heroinbezogene Metaboliten
  • Cut-off-Wert: 2000 ng/ml
  • Ergebnis nach ca. 3–5 Minuten
  • Einfache Anwendung ohne Labor oder Analysegerät
  • Einzeln verpackter Teststreifen
  • Diskreter und kostenloser Versand aus der Schweiz

Hinweis: Dieser OPI-Test dient der orientierenden Einordnung im Rahmen eines toxikologischen Screenings. Er bestimmt weder die genaue Substanzmenge noch den Einnahmezeitpunkt und ersetzt keine medizinische, toxikologische oder rechtliche Abklärung.

Opiate Drogentest anwenden – Schritt für Schritt

  1. Eine möglichst frische Urinprobe in einem sauberen und trockenen Gefäss bereitstellen.
  2. Den Teststreifen erst unmittelbar vor der Anwendung aus der versiegelten Verpackung nehmen.
  3. Den Teststreifen bis zur markierten Linie für etwa 10–15 Sekunden in die Urinprobe eintauchen. Die MAX-Markierung nicht überschreiten.
  4. Den Teststreifen herausnehmen und flach auf eine saubere, trockene und nicht saugende Oberfläche legen.
  5. Das Ergebnis nach 3–5 Minuten ablesen.
Anwendung des OPI Opiate Urintests Schritt für Schritt

Wichtig: Das Ergebnis nicht mehr nach Ablauf von 10 Minuten interpretieren. Später entstehende Linien oder Veränderungen sind nicht mehr zuverlässig auswertbar.

Ergebnis des OPI-Tests richtig interpretieren

Negativ: Zwei Linien sind sichtbar – eine Kontrolllinie bei C und eine Testlinie bei T. Es besteht kein Hinweis auf eine Konzentration oberhalb des Cut-off-Werts von 2000 ng/ml. Auch eine schwache, aber erkennbare T-Linie gilt als negativ.

Positiv: Nur die Kontrolllinie bei C ist sichtbar. Dies ist ein orientierender Hinweis darauf, dass Opiate oder kreuzreagierende Metaboliten oberhalb des Cut-off-Werts vorhanden sein könnten.

Ungültig: Es erscheint keine Kontrolllinie bei C. Der Test ist ungültig und muss mit einem neuen Teststreifen wiederholt werden – unabhängig davon, ob im Testbereich T eine Linie sichtbar ist.

OPI Opiate Drogentest Ergebnisinterpretation negativ positiv ungültig

Die Stärke oder Farbintensität der Testlinie erlaubt keine zuverlässige Aussage über die vorhandene Substanzmenge. Der Test liefert ausschliesslich ein qualitatives Screening-Ergebnis.

Was bedeutet ein positiver Opiate Drogentest?

Ein positives OPI-Screening bedeutet zunächst, dass die Urinprobe mit dem Testsystem reagiert hat und klassische Opiate oder entsprechende Metaboliten oberhalb des Cut-off-Werts von 2000 ng/ml vorhanden sein könnten.

Der Schnelltest kann jedoch nicht eindeutig feststellen, welche konkrete Substanz eingenommen wurde. Ein positives Ergebnis kann beispielsweise mit Morphin, Codein, Heroin beziehungsweise deren Stoffwechselprodukten oder mit bestimmten opiathaltigen Medikamenten zusammenhängen.

  • Das Ergebnis bei Bedarf mit einem neuen Teststreifen und einer neuen Urinprobe wiederholen.
  • Eingenommene Medikamente und ärztlich verordnete Schmerzmittel berücksichtigen.
  • Mögliche Anwendungsfehler oder eine fehlerhafte Probenbehandlung prüfen.
  • Bei medizinisch, beruflich oder rechtlich relevanten Folgen eine Bestätigungsanalyse im Labor veranlassen.

Zur Bestätigung und Differenzierung können spezifische labormedizinische Verfahren wie GC-MS oder LC-MS/MS eingesetzt werden.

Welche Substanzen erkennt der OPI-Opiate-Test?

Der OPI-Schnelltest ist auf klassische Opiate und morphinverwandte Strukturen ausgerichtet. Je nach Wirkstoff, Konzentration und Kreuzreaktivität des Testsystems können verschiedene Opiate oder deren Abbauprodukte eine positive Testreaktion auslösen.

Substanz oder Stoffgruppe Einordnung beim OPI-Test
Morphin Eine der zentralen Zielsubstanzen klassischer Opiat-Screenings
Codein Kann je nach Konzentration direkt oder über die Umwandlung zu Morphin zu einem positiven Ergebnis beitragen
Heroin Wird im Körper rasch zu 6-MAM und anschliessend zu Morphin abgebaut; ein OPI-Test kann daher positiv reagieren
6-Monoacetylmorphin (6-MAM) Heroin-spezifischer Metabolit mit kurzem Nachweisfenster; eine eindeutige Bestimmung erfordert eine spezifische Laboranalyse
Dihydrocodein Kann abhängig von Testsystem und Konzentration kreuzreagieren
Weitere verwandte Opiate Die Erfassung hängt von der jeweiligen Kreuzreaktivität des verwendeten Tests ab

Die genaue Kreuzreaktivität einzelner Wirkstoffe und Metaboliten ist der Hersteller-Gebrauchsanweisung der jeweiligen Testvariante zu entnehmen.

Was ist der Unterschied zwischen Opiaten und Opioiden?

Die Begriffe Opiate und Opioide werden häufig gleich verwendet, sind fachlich jedoch nicht vollständig identisch:

  • Opiate sind natürliche oder direkt aus Opium abgeleitete Substanzen wie Morphin und Codein.
  • Opioide ist der übergeordnete Begriff für natürliche, halbsynthetische und synthetische Wirkstoffe, die an Opioidrezeptoren wirken.
  • Morphin ist ein natürliches Opiat und ein stark wirksames Opioid-Schmerzmittel.
  • Codein ist ebenfalls ein Opiat und wird im Körper teilweise zu Morphin umgewandelt.
  • Heroin ist ein halbsynthetisches Opioid, das im Körper unter anderem zu Morphin abgebaut wird.

Der OPI-Test ist kein universeller Test für sämtliche Opioide. Viele synthetische und halbsynthetische Opioide benötigen einen eigenen, spezifischen Test.

Welche Opioide erkennt ein klassischer OPI-Test nicht zuverlässig?

Ein klassischer Opiate-Test ist vor allem auf Morphin und strukturell verwandte Opiate ausgerichtet. Viele andere Opioide besitzen eine abweichende chemische Struktur und werden deshalb nicht oder nur unzureichend erfasst.

Wirkstoff Mit dem OPI-Test zuverlässig erfassbar? Geeignete Alternative
Oxycodon Häufig nur eingeschränkt oder nicht zuverlässig Spezifischer OXY-Test
Buprenorphin In der Regel nicht zuverlässig Spezifischer BUP-Test
Methadon In der Regel nicht zuverlässig Spezifischer MTD-Test
Tramadol In der Regel nicht zuverlässig Spezifischer TML-Test
Fentanyl Üblicherweise nicht zuverlässig Spezifischer Fentanyl-Test oder Laboranalyse
Tapentadol Üblicherweise nicht zuverlässig Spezifische Laboranalyse

Ein negatives OPI-Ergebnis schliesst daher nicht aus, dass ein anderes Opioid eingenommen wurde. Entscheidend ist, welcher konkrete Wirkstoff geprüft werden soll.

Was bedeutet der Cut-off-Wert von 2000 ng/ml?

Der Cut-off ist die festgelegte Nachweisgrenze des Schnelltests. Beim vorliegenden OPI Urintest beträgt dieser Wert 2000 ng/ml.

  • Liegt die Testreaktion unterhalb des Cut-offs, wird das Ergebnis als negativ angezeigt.
  • Liegt die Testreaktion auf oder oberhalb des Cut-offs, kann der Test positiv ausfallen.
  • Der Cut-off erlaubt keine genaue Aussage über die eingenommene Substanzmenge.
  • Der Cut-off erlaubt keine sichere Bestimmung des Konsumzeitpunkts.
  • Ein negatives Ergebnis bedeutet nicht zwingend, dass überhaupt keine Substanzspuren vorhanden sind.

Ein Cut-off von 2000 ng/ml ist weniger empfindlich gegenüber geringen Opiatkonzentrationen als ein Test mit einer niedrigeren Nachweisgrenze. Das kann insbesondere bei länger zurückliegender Einnahme, kleinen Dosen oder verdünntem Urin relevant sein.

Wie lange sind Opiate im Urin nachweisbar?

Klassische Opiate und deren Metaboliten sind im Urin häufig ungefähr 1–4 Tage nachweisbar. Das tatsächliche Nachweisfenster kann jedoch deutlich variieren.

Einflussfaktor Mögliche Auswirkung
Art der Substanz Morphin, Codein und heroinbezogene Metaboliten können unterschiedliche Nachweisverläufe aufweisen
Dosis Höhere Dosen können die Nachweisbarkeit verlängern
Einmalige oder wiederholte Einnahme Wiederholte Einnahmen können ein längeres Nachweisfenster verursachen
Zeitpunkt der Urinprobe Sehr frühe oder sehr späte Proben können trotz Einnahme negativ ausfallen
Stoffwechsel Individuelle Unterschiede beeinflussen Abbau und Ausscheidung
Leber- und Nierenfunktion Können die Verarbeitung und Ausscheidung beeinflussen
Urinverdünnung Stark verdünnter Urin kann die Konzentration unter den Cut-off-Wert senken
Cut-off-Wert Der Cut-off von 2000 ng/ml beeinflusst, welche Konzentrationen erfasst werden

Die genannten Nachweiszeiten sind Orientierungswerte. Aus einem positiven oder negativen Schnelltest lässt sich der genaue Zeitpunkt einer Einnahme nicht zuverlässig ableiten.

Kann der OPI-Test Heroin nachweisen?

Heroin wird im Körper sehr schnell zu 6-Monoacetylmorphin (6-MAM) und anschliessend zu Morphin umgewandelt. Deshalb kann ein OPI-Urin-Schnelltest nach Heroinkonsum positiv reagieren.

Ein positives OPI-Ergebnis beweist jedoch nicht automatisch einen Heroinkonsum. Auch Morphin, Codein, opiathaltige Medikamente oder andere kreuzreagierende Substanzen können ein positives Screening verursachen.

Für eine eindeutigere Zuordnung zu Heroin ist der spezifische Nachweis von 6-MAM oder eine differenzierte Laboranalyse erforderlich.

Können Medikamente den Opiate-Test positiv machen?

Ja. Ärztlich verordnete Medikamente mit Morphin, Codein oder verwandten Opiaten können ein positives Testergebnis verursachen. Ein positives OPI-Ergebnis bedeutet daher nicht automatisch, dass illegale Drogen konsumiert wurden.

Bei der Interpretation sollten insbesondere folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Welche Medikamente oder Schmerzmittel wurden eingenommen?
  • Wann erfolgte die letzte Einnahme?
  • Welche Wirkstoffe und Metaboliten können mit dem OPI-Test reagieren?
  • Wurde der Test korrekt gelagert, durchgeführt und abgelesen?

Ärztlich verordnete Medikamente sollten nicht aufgrund eines Schnelltestergebnisses eigenständig abgesetzt oder verändert werden. Bei medizinischen Fragen ist eine Ärztin, ein Arzt oder eine Apotheke zu kontaktieren.

Können Mohnsamen einen positiven OPI-Test verursachen?

Mohnsamen können natürliche Spuren von Morphin, Codein und weiteren Opiat-Alkaloiden enthalten. Ob dies einen OPI-Test beeinflusst, hängt unter anderem von der konsumierten Menge, der Verarbeitung des Mohns, dem Zeitpunkt der Probe und dem Cut-off-Wert ab.

Der vergleichsweise hohe Cut-off-Wert von 2000 ng/ml reduziert die Empfindlichkeit gegenüber geringen Opiatkonzentrationen. Eine Beeinflussung kann jedoch nicht in jeder Situation vollständig ausgeschlossen werden.

Bei einem unerwarteten oder folgenreichen positiven Ergebnis sollte eine Laboranalyse zur Differenzierung durchgeführt werden.

Warum kann ein OPI-Test trotz Einnahme negativ sein?

Ein negatives Testergebnis schliesst eine Einnahme nicht in jedem Fall aus. Mögliche Ursachen sind:

  • Die Opiatkonzentration liegt unterhalb des Cut-off-Werts von 2000 ng/ml.
  • Die Probe wurde zu früh oder zu spät entnommen.
  • Der Urin ist stark verdünnt.
  • Es wurde ein Opioid eingenommen, das vom klassischen OPI-Test nicht zuverlässig erkannt wird.
  • Der Test wurde falsch gelagert oder beschädigt.
  • Der Teststreifen wurde zu tief oder zu kurz eingetaucht.
  • Das Ergebnis wurde ausserhalb des vorgegebenen Zeitfensters interpretiert.

Welche Rolle spielt die Urinprobe?

Die Qualität und Konzentration der Urinprobe können das Ergebnis eines OPI-Tests beeinflussen. Sehr stark verdünnter Urin kann dazu führen, dass vorhandene Opiat-Metaboliten unterhalb des Cut-off-Werts liegen.

  • Die Probe sollte in einem sauberen und trockenen Gefäss aufgefangen werden.
  • Es sollten keine Reinigungsmittel, Seifenreste oder andere Flüssigkeiten in die Probe gelangen.
  • Die Probe und der Test sollten möglichst Raumtemperatur aufweisen.
  • Der Test sollte gemäss Anleitung unmittelbar oder innerhalb eines geeigneten Zeitraums durchgeführt werden.
  • Bei Verdacht auf Verdünnung oder Manipulation kann ein Urin-Verfälschungstest zusätzliche Hinweise liefern.

Technische Details des OPI Opiate Urintests

Merkmal Angabe
Produktbezeichnung Opiate Drogentest (OPI)
Testtyp Urin-Teststreifen
Testprinzip Immunchromatographischer, qualitativer Schnelltest
Zielbereich Klassische Opiate und deren Metaboliten
Typische Zielsubstanzen Morphin, Codein und heroinbezogene Metaboliten
Cut-off-Wert 2000 ng/ml
Probenmaterial Humanurin
Benötigte Urinmenge Ca. 3–5 ml beziehungsweise ausreichend zum Eintauchen bis zur Markierung
Ergebniszeit Ca. 3–5 Minuten
Späteste Ablesung Nach spätestens 10 Minuten
Anwendung Einmalgebrauch
Lieferumfang 1 einzeln verpackter Teststreifen und Anleitung
Lagerung Trocken und gemäss Herstellerangaben lagern; vor Frost, Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen
Ergebnisart Qualitativ: negativ, positiv oder ungültig

Vorteile des OPI Opiate Drogentests

  • Schnelles Ergebnis innerhalb weniger Minuten
  • Orientierendes Screening auf klassische Opiate
  • Cut-off-Wert von 2000 ng/ml
  • Einfache Anwendung ohne Labor
  • Kein zusätzliches Analysegerät erforderlich
  • Einzeln versiegelter Teststreifen
  • Für private und institutionelle Screening-Situationen geeignet
  • Diskrete Verpackung ohne auffällige Inhaltsangabe
  • Kostenloser Versand aus der Schweiz

Häufige Fragen zum OPI Opiate Drogentest (FAQ)

Was ist ein OPI-Drogentest?
Ein OPI-Drogentest ist ein Urin-Schnelltest zum qualitativen Screening auf klassische Opiate und deren Metaboliten. Dazu zählen insbesondere Morphin, Codein und Abbauprodukte, die nach Heroinkonsum entstehen können.
Welche Substanzen erkennt der OPI-Test?
Der Test ist vor allem auf Morphin und morphinverwandte Opiate ausgerichtet. Je nach Konzentration und Kreuzreaktivität kann er unter anderem nach der Einnahme von Morphin, Codein oder Heroin positiv reagieren.
Wie hoch ist der Cut-off-Wert des OPI-Tests?
Der Cut-off-Wert beträgt 2000 ng/ml. Der Test zeigt orientierend an, ob die Reaktion auf klassische Opiate oberhalb oder unterhalb dieser Nachweisgrenze liegt.
Wie lange sind Opiate im Urin nachweisbar?
Opiate und ihre Metaboliten sind häufig ungefähr 1–4 Tage im Urin nachweisbar. Das tatsächliche Nachweisfenster hängt unter anderem von Substanz, Dosis, Einnahmehäufigkeit, Stoffwechsel, Urinkonzentration und Cut-off-Wert ab.
Kann der OPI-Test Heroin nachweisen?
Nach Heroinkonsum kann der OPI-Test positiv reagieren, da Heroin im Körper über 6-MAM zu Morphin abgebaut wird. Ein positives OPI-Ergebnis beweist jedoch nicht eindeutig, dass Heroin konsumiert wurde. Für eine eindeutige Zuordnung ist eine spezifische Laboranalyse erforderlich.
Erkennt der OPI-Test auch Codein?
Codein kann zu einem positiven Ergebnis beitragen. Es kann je nach Konzentration direkt mit dem Test reagieren und wird im Körper teilweise zu Morphin verstoffwechselt.
Erkennt der OPI-Test auch Morphin?
Ja. Morphin ist eine der zentralen Zielsubstanzen eines klassischen OPI-Opiate-Screenings. Für einen empfindlicheren, spezifischeren Morphin-Test kann je nach Fragestellung eine separate MOP/MOR-Testvariante verwendet werden.
Was ist der Unterschied zwischen dem OPI-Test und dem MOP/MOR-Test?
Der OPI-Test ist ein klassischer Opiate-Schnelltest mit einem Cut-off-Wert von 2000 ng/ml. Der separate MOP/MOR-Test ist eine andere Testvariante mit eigener Spezifikation und darf nicht mit diesem OPI-Produkt gleichgesetzt werden.
Erkennt der OPI-Test Oxycodon?
Oxycodon wird von klassischen OPI-Screenings häufig nur unzureichend erkannt. Für Oxycodon sollte ein spezifischer OXY-Drogentest verwendet werden.
Erkennt der Test Methadon, Buprenorphin oder Fentanyl?
Diese synthetischen oder halbsynthetischen Opioide werden mit einem klassischen OPI-Test in der Regel nicht zuverlässig erfasst. Dafür sind eigene Testkanäle oder eine spezifische Laboranalyse erforderlich.
Erkennt der OPI-Test Tramadol?
Tramadol wird von klassischen Opiat-Screenings normalerweise nicht zuverlässig erkannt. Dafür sollte ein spezifischer Tramadol-TML-Test verwendet werden.
Was bedeutet eine schwache zweite Linie?
Eine sichtbare Linie im Testbereich T gilt als negatives Ergebnis – auch wenn sie nur schwach ausgeprägt ist. Voraussetzung ist, dass zusätzlich die Kontrolllinie C sichtbar ist.
Können verschriebene Schmerzmittel den OPI-Test positiv machen?
Ja. Medikamente mit Morphin, Codein oder verwandten Opiaten können ein positives Ergebnis verursachen. Ein positives OPI-Ergebnis bedeutet deshalb nicht automatisch illegalen Drogenkonsum.
Können Mohnkuchen oder Mohnsamen das Ergebnis beeinflussen?
Mohnsamen können natürliche Spuren von Morphin und Codein enthalten. Ob sie das Ergebnis beeinflussen, hängt unter anderem von der konsumierten Menge, der Verarbeitung, dem Zeitpunkt der Probe und dem Cut-off-Wert ab.
Kann viel Trinken das Ergebnis beeinflussen?
Eine sehr hohe Flüssigkeitszufuhr kann den Urin verdünnen. Dadurch kann die Konzentration vorhandener Opiat-Metaboliten unter den Cut-off-Wert von 2000 ng/ml sinken.
Kann man anhand der Linien erkennen, wie viel konsumiert wurde?
Nein. Die Stärke oder Farbintensität der Testlinie erlaubt keine Mengenbestimmung. Der OPI-Test liefert ausschliesslich ein qualitatives Ergebnis: negativ, positiv oder ungültig.
Kann der genaue Einnahmezeitpunkt bestimmt werden?
Nein. Aus einem einzelnen Urintest lässt sich der genaue Zeitpunkt der Einnahme nicht zuverlässig bestimmen. Das Ergebnis wird von Dosis, Stoffwechsel, Urinkonzentration, Cut-off und Zeitpunkt der Probenahme beeinflusst.
Wie zuverlässig ist der OPI-Schnelltest?
Bei korrekter Lagerung, geeigneter Urinprobe, genauer Anwendung und Ablesung innerhalb des vorgesehenen Zeitfensters liefert der Test eine gute orientierende Screening-Aussage. Für verbindliche Resultate ist eine Bestätigungsanalyse im Labor erforderlich.
Was soll ich bei einem positiven Ergebnis tun?
Das Ergebnis kann zunächst mit einem neuen Teststreifen und einer neuen Probe überprüft werden. Eingenommene Medikamente sollten berücksichtigt werden. Wenn medizinische, berufliche oder rechtliche Folgen möglich sind, ist eine Laborbestätigung erforderlich.
Ist der OPI-Test mehrfach verwendbar?
Nein. Der Teststreifen ist ausschliesslich für den einmaligen Gebrauch vorgesehen. Für jede neue Urinprobe muss ein neuer Teststreifen verwendet werden.
Wie wird der gebrauchte Test entsorgt?
Nach privater Anwendung kann der Test unter Beachtung der örtlichen Vorschriften hygienisch verpackt entsorgt werden. Institutionelle Anwender müssen ihre internen Hygiene- und Entsorgungsrichtlinien beachten.
Ist ein positives OPI-Ergebnis rechtlich beweissicher?
Nein. Der OPI-Schnelltest ist ein orientierendes Screening. Für medizinisch, arbeitsrechtlich oder rechtlich relevante Entscheidungen sind eine fachgerechte Probenahme, eine dokumentierte Beweiskette und eine Bestätigungsanalyse im Labor notwendig.

Rechtliche und medizinische Einordnung

  • Der OPI Urin-Schnelltest dient ausschliesslich dem orientierenden Screening.
  • Ein positives Ergebnis darf nicht ohne Bestätigungsanalyse als endgültiger Nachweis einer bestimmten Substanz interpretiert werden.
  • Der Test erlaubt keine Beurteilung einer aktuellen Beeinträchtigung oder Fahrfähigkeit.
  • Für den Strassenverkehr sind amtliche Probenahmen, Laboranalysen und die gesetzlichen Vorgaben massgebend.
  • Tests bei anderen erwachsenen Personen sollten nur mit deren Wissen und Einwilligung erfolgen.
  • Medikamente, Kreuzreaktionen, Urinverdünnung und Anwendungsfehler können die Interpretation beeinflussen.

Fachliche Grundlagen & Quellen

Die Inhalte basieren auf öffentlich zugänglichen Fachinformationen zur toxikologischen Urinanalytik, zur Interpretation von Opiat-Immunoassays sowie zum Stoffwechsel von Morphin, Codein und Heroin. Ergänzend gelten die technischen Angaben und die Hersteller-IFU der angebotenen OPI-Testvariante. Die Informationen dienen der fachlichen Einordnung und ersetzen keine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung.

Wichtiger Hinweis: Dieses Produkt dient als orientierender Screening-Test und ersetzt keine medizinische Diagnose, therapeutische Beratung oder rechtlich verwertbare Laboranalyse. Bei unerwarteten, widersprüchlichen oder folgenreichen Ergebnissen ist eine fachliche Bestätigung erforderlich.

Technische Produktdetails

Lagerbedingungen

Der Opiate Drogenteststreifen sollte bei 2 °C bis 30 °C gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung, Frost und hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden. Die Verpackung erst unmittelbar vor Gebrauch öffnen.

Haltbarkeit

Ungeöffnete Teststreifen sind in der Regel bis zu 24 Monate haltbar. Bitte das Verfallsdatum auf der Verpackung beachten.

Sensitivität & Spezifität

Der Test basiert auf einem immunchromatographischen Schnelltestverfahren und erfüllt die Anforderungen für qualitative Drogenscreenings.

Probevolumen

Für die Durchführung werden ca. 3–5 ml frischer Urin benötigt.
Die Probe kann direkt beim Wasserlassen aufgefangen werden;
ein Mittelstrahl ist nicht erforderlich. Urinprobe nicht verdünnen oder verunreinigen.