Opioide / Opiate

Wenn von Opioiden die Rede ist, handelt es sich um halb- oder vollsynthetisch hergestellte Substanzen. In der Wirkungsweise gleichen sie den Opiaten und sind die Bezeichnung für morphinähnliche Stoffe. Bekannt aus der Drogenszene, ist dabei das Heroin, das aus Morphium, durch chemische Prozesse hergestellt und umgewandelt wird. Aber auch unser Körper kann Opioide in Form von Endorphinen herstellen. Ein sogenanntes Kunstwort, das sich aus „endogen“ und „Morphin“ zusammensetzt.

Opioide – Ein Reise in die Vergangenheit

Die alten Ägypter verwendeten 4000 v Chr. den Schlafmohn, zu Heilzwecken und als Rauschmittel. Mit dem Medizinpionier Paracelsus, entstand der Vorreiter, der selbst hergestellte Laudanum Saft. Dieser wurde als Allheilmittel ins Leben gerufen. Erst Anfangs des 19. Jahrhunderts, wurde die wirksame Substanz von Opium, das Morphin, extrahiert. Das ist dem Apotheker Friedrich Sertürner zu verdanken. Die stark schmerzlindernde Wirkung und das berauschende Resultat gingen um die Welt.

Die Einnahme

Für medizinische Zwecke werden Ratardpräparate zum gleichmäßigen Wirkungszweck, nach einem festen Zeitplan eingenommen. Fentanyl wird dabei in einer Pflasterform angeboten. Bei der Behandlung von Drogenabhängigen wird das vollsynthetische Opioid Methadon oral als Ersatzstoff eingesetzt. Es soll die Abhängigkeit durch das intravenöse Spritzen von Heroin minimieren und letztendlich verhindern. Denn es gilt als die als stärkste abhängig machende Droge.

Wirkung

Er tritt nicht nur eine schmerzstillende Phase ein, der Körper und Geist kommen auch zur Ruhe. Die sogenannte entspannte Euphorie und Zufriedenheit tritt ein. Die Alltagssorgen treten in den Hintergrund und gerade nach dem intravenösen Konsum, tritt eine ekstatische Wirkung ein. In der Medizin wird der natürlich gewonnene Bestandteil Codein des Opiums zu etlichen Zwecken genutzt. So die es als verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel wie auch als Hustenstiller.

Risiko und Nebenwirkungen

Nach längerer Einnahme findet ein Abhängigkeitsverhältnis statt. Die wirkt sich in Krämpfen, Koliken, Erbrechen, Übelkeit, Atemdepressionen und Verstopfung aus. Auch Auswirkungen auf das ungeborene Kind treten in der Schwangerschaft auf. So dürfen Opioide auch bei Entzugssymptomen, nicht von jetzt auf gleich abgesetzt werden.

Droge oder nicht?

In jedem Fall sind Opioide Drogen, deren negative Wirkung und Abhängigkeit, wir bei sachgemässer Verwendung, uns auch zunutze machen können. Sie schädigen nicht nur, sie helfen auch. So können sie schmerzweiterleitende Nerven blockieren, die Schmerzwahrnehmung verändern und das schmerzhemmende System aktivieren. Demnach könnte man die Opioide als Fluch und Segen ansehen. In der Drogenwelt lassen sie Menschen in eine Scheinwelt eintauchen, in der es oftmals kein Entrinnen mehr gibt.

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