Co2 Messgeräte als Lüftungsindikator

Kohlendioxid oder besser bekannt als Co2, ist ein farb- und geruchloses Gas, welches sich nur mit einem Messinstrument nachweisen lässt und in erhöhter Konzentration lebensbedrohend ist. Frühere Messungen in öffentlichen Einrichtungen und Schulen haben gezeigt, dass das bisherige Lüftungsverhalten unzureichend war und die gemessene CO2-Konzentration überschritten wurde.

Die Luftqualität in Schulzimmern beeinflusst nicht nur die Gesundheit der Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen sondern auch deren Leistungsfähigkeit. In einer Studie des Bundesamts für Gesundheit BAG war die Luftqualität in zwei Dritteln der Schweizer Schulen ungenügend!

Die neusten Erkenntnisse in Zusammenhang mit dem Coronavirus zeigen auf, dass lüften eine der wichtigsten Massnahmen ist, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Gerade in Universitäten, Schulen, Grossraumbüros und sonstigen öffentlichen Einrichtungen, wo eine hohe Anzahl an Menschen zusammenkommen, wird das korrekte und regelmässige Lüften wichtiger den je.

Rund 240 Wissenschaftler werfen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor, das Ansteckungsrisiko durch sogenannte Aerosole zu vernachlässigen.

Laut den Wissenschaftlern lassen verschiedene Studien kaum Zweifel daran, dass dass Coronavirus sich genauso wie bereits erforschte verwandte Viren durch winzige Tröpfchen in der Luft ausbreiten. Besonders unzureichend durchlüftete Räume, wie Büros und Schulen in denen sich viele Menschen lange aufhalten, seien ein hohes Risiko.

Die Übertragung über Aerosole sei die einzige Erklärung für mehrere Ausbrüche, bei denen einzelne Infizierte viele Menschen ansteckten, obwohl in den meisten Fällen die empfohlenen Hygieneregeln eingehalten wurden. Doch was was genau sind Aerosole und warum können sie Krankheiten übertragen?

Ein Aerosol ist ein flüssiges oder festes Teilchen, das in der Luft schwebt. Dieses Teilchen kann auch ein Virus sein. Beispielsweise beim Husten emittiert man unter Umständen Millionen von Viren, beim Sprechen sind es deren Tausende in unterschiedlichen Grössen. Diese Tropfen bestehen vor allem aus Wasser und sind typischerweise etwa ein bis über hundert Mikrometer klein. Das Wasser verdunstet in der Regel schnell, das kann in Sekunden bis Minuten passieren, und das Tröpfchen schrumpft. Übrig bleibt ein Mix aus dem Virus und irgendwelchen anderen halbflüssigen organischen Bestandteilen. Diese übrig gebliebenen Teilchen verbleiben in der Luft und verteilen sich in den Räumen wie eine Art Feinstaub.

Die Experten empfehlen daher, die Innenräume öfters mit Frischluft zu versorgen. Doch das permanente Dauerlüften sollte dabei weitestgehend vermieden werden. Im Sommer erhitzt sich der Innenraum durch die heisse Aussentemperatur und im Winter tangiert es die hohen Heizaufwände und damit verbunden die enormen Heizkosten.

Was CO2 mit Corona zu tun hat und welche Rolle CO2 Messgeräte dabei spielen

Wo viele Menschen in einem Raum sind, wird viel ausgeatmet. Pro Person sind dies ca. 8 Liter Luft pro Minute. Darin enthalten ist CO2. Das BAG hat diesbezüglich bereits vor Corona entsprechende Empfehlungen zum Lüftungsverhalten in Schulen und Unterrichtsräumen abgegeben. Es gibt empfohlene Richtwerte. So sollte die CO2-Konzentration nicht über 1.000 ppm liegen. PPM ist die Abkürzung für die Masseinheit „parts per million“, also die Anzahl Teile pro eine Million. In der frischen Aussenluft liegt die CO2-Konzentration üblicherweise bei 400 ppm.

CoV-2-Ansteckungsgefahr: CO2 als Indikator für viele Aerosole in der Raumluft

Bei der Idee, CO2-Messgeräte in Klassenräumen oder Büros aufzustellen, geht es nicht um Extremwerte. Die Messungen können vielmehr ein Hilfsmittel zur Corona Prophylaxe sein. Ein hoher Anteil an CO2 in der Luft, ist ein Hinweis, dass auch viele Aerosole sich in der Luft bewegen. Das sind kleinste Teilchen, an die sich bei einer infizierten Person auch Sars-CoV-2-Viren aus den Atemwegen anheften. Das Problem bei den Aersolen ist, dass diese in der Raumluft schweben und sich so über mehrere Meter verbreiten können. Eine hohe Konzentration von Aerosolen erhöht somit das Risiko für alle anderen im Raum, sich mit dem Virus anzustecken.

Mit unseren CO2 Messgeräten können nebst dem CO2 Wert auch noch die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur gemessen werden. Das Gerät ist einfach zu bedienen, hat eine kompakte Bauweise und lässt sich auf jeden Tisch stellen oder auch an die Wand montieren.

Nebst der grossen LCD Anzeige, zeigen 3 farbige LED’s die aktuelle Luftqualität an. Das grüne LED mit dem entsprechenden lachenden Smiley signalisiert, dass alles in Ordnung ist und die Luftqualität gut ist. Das gelbe LED mit dem entsprechenden Smiley weist darauf hin, dass die CO2 Konzentration im Raum zunimmt und sich in einem noch akzeptablen Bereich bewegt, es können jedoch bereits Müdungserscheinungen als Nebeneffekt auftreten.

Das rote LED und das „weinende Smiley“ zeigen, dass die Luftqualität nicht mehr den gesundheitlichen Anforderungen entspricht. Der Raum muss zwingend mit Frischluft versorgt werden was mit einem kurzzeitigen Querlüften meistens innert Minuten wieder erreicht werden kann.

Ein optional einstellbarer „Alarm“ gibt beim erreichen des Richtwertes einen akustischen Hinweis ab.

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